photo-mk.de

Fotografiertes von und mit Martin Kommer

Kategorie: Usertreffen

Sanatorium im Harz

Eine kleine Reise in den Harz endete dank des Tipps eines sehr netten Pentaxian bei einem Lost Place. Gut, davon gibt es im Harz mehr als genug. Leider merkt man dieser Region stark an, dass sie in beiden ehemaligen deutschen Staaten im direkten Grenzbereich lag. Für die dort lebenden Menschen sicherlich kein besonders schöner Umstand und die teilweise menschenleeren Straßen an einem sonnigen Samstagvormittag sind schon etwas gruselig. Bei dem durch die kleine Fotografen-Gruppe besuchten Ort handelt es sich um ein ehemaliges Sanatorium zur Heilung von Atemwegserkrankungen. Die Anlage besteht aus getrennten Teilen für gewinnbringende Privatpatienten sowie Angehörige einer Pensionskasse auf der anderen Seite. Um die Jahrhundertwende des 19. zum 20. Jahrhundert liegt also bereits eine ausgeprägte Zweiklassen-Medizin vor. Relativ bald nach Eröffnung wurde die Anlage geschlossen bzw. im 1. WK als Lazarett genutzt. Welche Aufgabe die Anstalt in der dunklen Zeit deutscher Geschichte hatte, konnte ich bisher nicht recherchieren. Da im Keller jedoch einige bis zur Decke gekachelte zellenartige Räume und mehrere vermutlich OP-Säale noch erkennbar sind, muss man in Betracht ziehen, dass eventuell Verbrechen gegen die Menschlichkeit stattgefunden haben. Aus Respekt vor möglichen Opfern habe ich dort keine Aufnahmen gemacht. Insgesamt ist der gesamte Komplex in einem erbärmlichen Zustand, sehr viele Bereiche sind durch Vandalismus völlig zerstört. Die Ruine ist also einerseits ein Anziehungspunkt für (leichtsinnige?) Fototouristen, aber eben leider auch für Angehörige der heutigen Spaßgesellschaft. Das Verständnis für Vandalismus jeglicher Art fehlt mir allerdings gänzlich und ich möchte mich hier ausdrücklich von solchen Chaoten distanzieren! 

Lost Place – Nürnberg

Das erste Mal für mich in einem – eher kleinen – Lost-Place. Zum Glück war ich nicht allein, sondern mit zwei weiteren Fotofreunden unterwegs. Es war an der einen oder anderen Stelle doch gruselig und irgendwie auch verstörend. Besonders die auf dem Grundstück und im Haus herumliegenden Puppen gingen doch an die Substanz, auch wenn diese vielleicht von anderen dort platziert wurden. Hinter einem solchen Ort steckt jedoch immer mindestens ein menschliches Schicksal. Umso weniger kann ich nachvollziehen, dass an solchen Orten gerne mal randaliert wird. In mir hat jedenfalls das Gefühl von Beklemmung überwogen.

Langenzenn leuchtet

Der September war relativ reich gesegnet mit Usertreffen und unser letzter Termin führte nach Langenzenn (Ldkr. Fürth). Mit einsetzender Dämmerung ging es los, um die Lichtinstallation in der Altstadt auf den Sensor zu bannen. Mit der Beleuchtung, welche von Studenten der Hochschule Coburg erdacht und angebracht wurde, sollen die Besonderheiten der Architektur hervorgehoben werden. Außerdem soll die Lichtinstallation wesentlich weniger laufende Kosten verursachen als die bisherige Straßenbeleuchtung. In Anbetracht der Tatsache, dass Städte vermehrt auf LED-Technik und dimmbare Beleuchtung setzen kann ich dieses Argument nicht ganz nachvollziehen Ich bin mit der Ausbeute an brauchbaren Aufnahmen nicht so zufrieden, war irgendwie nicht mein Tag.

Rathaus

Das Rathaus von Langenzenn, leider stets reger Verkehr

Kirchgang

Der Kirchgang an der Trinitatskirche

Straßenpartie

Bei den farbigen Häuserfassaden ging die Beleuchtung völlig unter

Englandtreffen im Ofenwerk

Ein spontanes Usertreffen der fränkischen Pentaxians am 18.09. hat uns wieder einmal ins Ofenwerk – dem Zentrum für automobile Klassik – geführt. Neben den ansässigen Werkstätten und der Fahrzeugbörse wird Besitzern von Young- und Oldtimern ein Einstellservice für ihre Automobile geboten, so dass die heiligen Hallen den Charakter eines lebendigen Denkmals haben. Für Foto-Enthusiasten ist das natürlich ein Paradies an Motiven, weswegen unsere Gruppe nun auch schon mehrfach im Ofenwerk aktiv war. Am vergangenen Sonntag fand unter dem Motto „50 Jahre Lotus Europa“ das insgesamt 8. Englandtreffen statt. Wie sich herausstellte, war das Modell „Europa“ der Marke Lotus wohl weniger erfolgreich, was bei dem Heck aber auch nicht weiter wundert 😉 Fotografieren mit Musik und die Möglichkeit der „Whisky-Verkostung“ waren jedoch mal ein ganz anderes Erlebnis im Vergleich zu unseren bisherigen Besuchen im Oldtimerparadies. Leider hat es das Wetter nicht ganz so gut gemeint und viele der im Außenbereich ausgestellten Fahrzeuge fanden weniger Zuspruch. Obwohl es sich um ein Treffen englischer Marken handelte, standen auch für mich andere Fahrzeuge im Fokus, da man an diesem Sonntag Zutritt zu den sonst verschlossenen Bereichen erhielt.

Der entscheidende Blick für DAS Motiv fehlt mir häufig beim Fotografieren und dementsprechend sind viele meiner Bilder eher an Vorgaben wie der Drittelregel oder dem goldenen Schnitt orientiert und müssen durch die Nachbearbeitung noch kreativ ausgestaltet werden. Doch manchmal, da klappt es einfach, wie beim folgenden Bild (eine Version mit höherer Auflösung befindet sich bei flickr):

BMW_2002

Die Idee zur Umsetzung und Bearbeitung des Bildes kam beim Betrachten der Szene tatsächlich spontan, das geschieht sonst eher selten 😉 Der BMW 2002 faszinierte mich mit dem abgeblätterten Lack und ersten Ansätzen von Moos auf der Motorhaube. Seiner Niere beraubt, ohne Inneneinrichtung und mit porösen Reifen bot sich dem Betrachter ein trauriger Anblick mit Lost-Place-Charakter. Vor Ort hatte ich jedoch noch eine Bearbeitung in Farbe im Kopf, diese hat mich dann aber letztendlich nicht überzeugt. Alle meine anderen an diesem Tag entstandenen Bilder fallen dagegen deutlich ab und erzeugen beim Betrachter keine so faszinierende Stimmung. Da zeigt sich wieder, dass Fotografie und Emotionen stark miteinander verknüpft sind. Alle weiteren Bilder, auch von den anderen Usern, sind im Rückblick bei pentaxians.de zu finden. Viel Spaß beim Stöbern 🙂

FluxLab Erlangen

Zusammen mit ein paar weiteren Pentaxians war ich gestern in Erlangen, in der Altstadt-Passage. Dort ist seit Dezember 2015 der Künstler Friedrich Lehner aktiv und bereichert diesen sonst eher tristen Flecken Erlangens mit seiner Kunst. Die Erlanger Nachrichten berichteten darüber. Im Wesentlichen sind seine Arrangements kritische Auseinandersetzungen mit Politk, Religion und der Lebensweise der Menschen in ihrer Umwelt. Wer sich kurz umschauen möchte in der „Ausstellung“: kleines Video bei youtube

Während unserer kleinen „Session“, wie er es nannte, konnten wir uns ungestört umsehen und fotografieren. Insgesamt ein sehr netter Zeitgenosse.

Straßenbahndepot St. Peter

Gemeinsam mit einer Gruppe User aus dem Forum Pentaxians habe ich dem Straßenbahndepot St. Peter in Nürnberg einen kleinen Besuch abgestattet. Dort wird dem Besucher eine Vielzahl an Schienenfahrzeugen des Nahverkehrs präsentiert. Darüber hinaus lädt das „Straßaboh-Café“ zum Genuss von Kaffee und Kuchen ein… kann ich nur empfehlen, geschmacklich ausgezeichnet 🙂

Stadtpark Fürth

Dieses Mal hat das Usertreffen der Pentaxians in Franken im Fürther Stadtpark stattgefunden. Neben ein paar Fotos haben wir auch viel gequatscht und gut gegessen. Ich war ausschließlich mit der umgebauten Kamera unterwegs. Am Ende ist dann doch nicht so viel dabei rausgekommen, wie am Display zunächst gedacht. Vielleicht habe ich mir für das eine oder andere Motiv einfach zu wenig Zeit genommen.

Läuft mit WordPress & Theme erstellt von Anders Norén

error: Content is protected !!